Bananenberge

Serielle Verdichtungen des Motivs

In der Werkgruppe „Bananenberge“ erscheint die Banane nicht mehr als Einzelzeichen, sondern als Masse, Rhythmus und Struktur. In serieller Häufung verdichtet Baumgärtel das ikonische Motiv zu kompakten Bildfeldern, in denen sich Pop-Ästhetik, Ornament und Zeichenhaftigkeit überlagern. Die Banane wird hier zur Landschaft, zur Topografie und zugleich zum Kommentar auf Überfluss, Konsum und Wiederholung.
Die „Bananenberge“ gehören zu den frühen Bildmotiven Baumgärtels. Sie entstehen im Kontext seiner ersten Wandbilder im öffentlichen Raum und werden parallel auf Leinwänden, Objekten und unterschiedlichen Trägermaterialien umgesetzt. Damit markieren sie eine Phase, in der er das ikonische Motiv nicht nur als Markenzeichen, sondern als bildstrukturierendes Prinzip erprobt. Die Übertragung auf den öffentlichen Raum verstärkt den Eindruck von Massierung und Präsenz und unterstreicht den urbanen, interventionistischen Charakter der Arbeit.
Die Werkgruppe Bananenberge wird an diesem Kunstort ausgestellt sein